Die Konditionen des CFD Handels 2017

Der CFD Handel nutzt gehebelte Derivate, die Contracts for Difference, für eine relativ spekulative Geldanlage. Die Differenzkontrakte eignen sich eher für gut informierte Anleger, denn sie setzen die Kenntnis von Marktentwicklungen und eine gewisse Risikobereitschaft voraus. Diesen Rahmenbedingungen sehen große Vorzüge gegenüber: Mit CFDs können Anleger auch mit wenig Kapitaleinsatz am Markt agieren. Wer sich dafür interessiert, sollte sich zu den Funktionsweisen und Mechanismen und der gehandelten Märkte gut informieren, sowie die Angebote und Konditionen der einzelnen Broker miteinander vergleichen.

Aktueller CFD Broker Vergleich, Stand: August 2017

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    Der Unterschied zwischen dem CFD- und dem Aktienhandel

    DifferenzkontrakteAktien kennt jeder, es sind die bekanntesten an Börse gehandelten Wertpapiere. Sie verbriefen für einen Aktionär seinen Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens. Daher kann er auf seine Aktien unabhängig von deren Kursentwicklung eine Dividende erhalten. Er hat Rechte und Pflichten, die das Aktiengesetz (AktG) regelt. Wer hingegen einen CFD kauft, erwirbt damit keinerlei Rechte außer die Rücknahme dieses Wertpapiers durch den emittierenden Broker – mit Gewinn oder Verlust für den Anleger. Der CFD ist ein Derivat: Er leitet sich von einem Basiswert ab, dem Underlying. Dieser Basiswert kann eine Aktie, aber auch ein anderer Wert wie eine Anleihe, ein Index, ein Rohstoff oder ein Forexwert sein. Der Käufer eines CFDs partizipiert anschließend an der Kursentwicklung des Basiswertes. Er erhält für die Differenz zwischen seinen Ankauf- und dem Verkaufskurs einen Gewinn ausgezahlt oder muss einen Verlust hinnehmen. Daher sind CFDs finanzielle Differenzgeschäfte. Es gibt noch weitere Unterschiede zum Aktienhandel. So sind CFDs OTC-Produkte, sie werden außerbörslich („Over the Counter”) gehandelt. Der Broker verkauft den CFD und kauft ihn zurück, er stellt einen Markt her (Market Maker). Anleger sollten daher CFDs nur bei sehr zuverlässigen Brokern handeln. Wichtig ist für den Trader das Wissen um das Geschäftsmodell solcher Broker. Diese sollten normalerweise nichts daran gewinnen, dass der Trader verliert, sie sollten auch nichts verlieren, wenn der Trader gewinnt. Sie verdienen allein am Spread der verkauften CFDs. Gegen mögliche Verluste hedgen sie sich mit Gegenpositionen, wobei sie nur den Überhang einer Handelsrichtung ausgleichen müssen (sogenanntes Exposure). Das bedeutet: Wenn auf einen Wert etwas mehr Long- als Shortpositionen gebucht wurden, muss der Broker selbst noch einige Shortpositionen eingehen, damit er einen Ausgleich herstellt. Zuverlässige und seriöse Broker gehen so vor, sie stellen daher auch sehr exakte Kurse, weil sie an einem Betrug nichts verdienen könnten. Zu erkennen sind solche Broker in der Regel an ihrer Lizenz, die ihnen eine Finanzaufsichtsbehörde ausgestellt hat.

    Funktionsweise von CFDs

    CFDs verschaffen einem Anleger die Möglichkeit, gegenüber dem Direktinvestment in einen Wert mehr Kapital mit geringerem Einsatz zu bewegen. Das geschieht durch die Hebelwirkung von CFDs, die in Einzelfällen sehr hoch sein kann (über 1:1.000). Zudem können CFDs bei steigenden und bei fallenden Kursen gewinnen. Das Handelsergebnis errechnet sich immer aus der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Anleger wollen in der Regel wissen, wie viel denn ihr bei einer Kursbewegung des Basiswertes gewinnt oder möglicherweise verliert. In einigen Fällen ist das einfach zu verstehen: So verändern fast alle CFDs auf den Dax ihren Preis um einen Euro, wenn sich der Dax um einen Punkt bewegt. Doch nicht immer ist es so einfach. Daher stellen viele Broker einen CFD-Simulator zur Verfügung, der die Preisveränderungen deutlich aufzeigt. In einigen Fällen kann er sogar ohne Anmeldung gratis genutzt werden, eine Chance, die jedermann ergreifen sollte. Der Vergleich hat gezeigt, dass CFD aufgrund dieser Konstruktion sehr transparent in ihrer Preisentwicklung sind, das gehört zu ihren größten Vorzügen. Des Weiteren verursachen sie außer bei Aktien und Futures keine Ordergebühren. Ihre Laufzeit ist fast immer unbegrenzt, nur Futures-CFDs enden mit dem Verfallsdatum des Futures. Nicht zuletzt lassen sich CFDs auf fast jeden Basiswert konstruieren. Ihre Vielfalt ist daher sehr groß.

    Kosten im CFD Handel

    CFDsKosten entstehen durch die Spreads und möglicherweise bei Overnight-Positionen. Wenn eine Long-Position über Nacht gehalten wird, verursacht sie einen geringen negativen Zins für den Anleger. Bei Put-Positionen kann dieser Zinssatz positiv ausfallen, der CFD würde dann etwas mehr wert. Die Berechnungen hierzu sind ziemlich komplex, doch die Broker stellen auch diese Kosten sehr transparent dar. Ein weiterer Kostenfaktor können geringe Kommissionen auf manche CFDs sein. Hierzu müssen sich Trader vor dem Handel informieren.

    Die Art der gehandelten Basiswerte

    Es hängt vom Broker ab, welche Basiswerte er im Programm führt. Vielfach sind Leitindizes aus verschiedensten Staaten wie Deutschland (Dax), USA, Großbritannien, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Japan, Russland und weiteren Staaten vertreten. Bei den Rohstoffen kann das Angebot ebenfalls relativ breit ausfallen und neben den Edelmetallen Gold, Silber und Platin auch Öl, Gas sowie diverse Industrie- und Agrarrohstoffe umfassen. Futures sind ihrerseits eine Konstruktion häufig auf Indizes, auf diese Futures wiederum bietet der Broker CFDs an, die mithin ein Derivat vom Derivat sind. Es gibt sehr interessante branchenbezogene Futures zum Beispiel für die Sektoren Banken, Nahrungsmittel und Getränke, Chemie, Gesundheit, Technologie, Industriegüter, Dienstleistungen und Telekommunikation. Den breitesten Raum nimmt meistens der Aktienbereich ein, denn es gibt zahllose Aktien von Unternehmen rund um den Globus. Der Anleihebereich ist bei vielen Brokern etwas unterrepräsentiert, doch einige Anbieter sind im interessanten Forexmarkt sehr gut aufgestellt. Da sich Devisenpaare preislich meistens sehr stark bewegen, sind sie für den Handel besonders gut geeignet. Es gibt CFD Trading Plattformen, die 70 oder 80 Forexwerte führen, was enorme Tradingchancen generiert.

    CFD Handel: Welche Gewinne sind möglich?

    Der CFD Test hat gezeigt, dass ein einzelner CFD seinen Preis am Tag um 100 % oder mehr verändern kann, sind wirklich sehr hohe Gewinne möglich, doch die Trader müssen mit viel Augenmaß agieren. Sie sollten ihren Verlust immer per Stopploss begrenzen und ein striktes Risiko- und Moneymanagement betreiben.

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